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Diakonieverein

der

Evang.-Luth. Kirchengemeinden in der VG Diespeck

Ich möchte Ihnen den Diakonieverein vorstellen, den es nun schon seit 34 Jahren gibt.

Mein Name ist Angelika Hennig, ich bin Vorsitzende des Diakonievereines in der VG- Diespeck.

Was macht eigentlich der Diakonie-Verein, eine Frage die ich schon öfter hörte, vor allem von jüngeren Menschen.

In unserer Satzung steht z. B., der Verein will überall dort tätig werden, wo Menschen aller Altersgruppen seiner Hilfe und Betreuung bedürfen.

Wir haben einen ehrenamtlichen Besuchsdienst, seit 1997. Er richtet sich an Frauen und Männer unterschiedlicher Altersgruppen, die bereit sind sich ehrenamtlich für pflegebedürftige, alte, kranke und behinderte Menschen zu engagieren.

Im Mittelpunkt steht das Gespräch mit den Menschen und ihren Angehörigen. Dadurch soll die Teilhabe am sozialen Leben der eingeschränkten Personen bestmöglich erhalten bleiben.

„Was passiert in der Welt, in der Nachbarschaft oder irgendwo in der Gemeinde?“,

können Themen solcher Gespräche sein.

Unterstützend für diese Gespräche können gemeinsame Spaziergänge, das Einkaufen begleitet, Zeitung gelesen, Spiele gespielt oder gemeinsam in die Kirche gegangen werden. Viele weitere Varianten sind möglich, wenn sie für beide Seiten passend erscheinen.

Die ehrenamtlich Tätigen teilen sich die Zeit selbst ein, sie sprechen sich  mit ihren Besuchten oder deren Angehörigen ab, wann, wie oft und wie lange sie kommen und  bleiben. Die Entscheidung wie die gemeinsame Zeit verbracht werden soll, treffen alle Beteiligten gemeinsam.

Es werden keine verwaltungstechnischen-, keine Haushalts- oder pflegerischen Tätigkeiten von den Ehrenamtlichen erwartet.

Für die Mitarbeitenden im Besuchsdienst besteht das Angebot, sich untereinander auszutauschen, sich in schwierigen Situationen Hilfe bei Frau Kolberg von der Zentralen Diakoniestation in Neustadt/Aisch zu holen und an Fortbildungen teilzunehmen z. B. zum Thema Schweigepflicht.

Je älter die Menschen werden, umso isolierter sind viele von ihnen. Wir bieten eine jährliche Adventsfeier in Baudenbach an (Baudenbach wegen der großen Halle). Unsere Gäste werden in der VG mit Kleinbussen der Diakonie abgeholt, ein buntes Programm und Kaffee und Kuchen sorgen für Kurzweil. Diese Veranstaltung wird sehr gerne angenommen, ca. 120 Gäste, bedeutet es doch für Viele, Bekannte zu treffen, die sie sonst schwer erreichen können.

Das gleiche gilt für den Ausflug, der auch 1x im Jahr stattfindet. Es macht Spaß, Menschen die sonst keine Möglichkeit mehr haben, an einer Busfahrt teilzunehmen, weil sie auf  den Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, dies zu ermöglichen.

Eine Einladung zu Spiel und Spaß am Nachmittag gibt es 1x im Monat. Hierzu laden wir alle Senioren und Junggebliebene zu einem Spielenachmittag ein. Bringen Sie ihr Lieblingsspiel mit oder probieren Sie neue Spiele aus. Bei einer Tasse Kaffee wollen wir uns in spielerischer Weise geistig fit halten. Wir treffen uns im kirchlichen Gemeindesaal in Gutenstetten von 14.00 bis 16.00 Uhr. Die Termine werden im Amtsblatt und den kirchlichen Nachrichten bekannt gegeben. Falls Sie keine Fahrgelegenheit haben, rufen Sie bitte unter der Tel. Nr. 09163/7773 an.

Außerdem unterstützen wir junge Menschen aus unserer VG, die ein soziales Jahr im Ausland absolvieren. Viele kennen Eva Hösch aus Rockenbach, die 1 Jahr in Argentinien war, oder  Carina Harbeuther aus Dettendorf die in Chile war. Beide kümmerten sich dort um ein Projekt der Evang. Kirche . Zurzeit unterstützen wir wieder zwei junge Menschen aus unserer VG, Martin Hösch aus Rockenbach und Maximilian May aus Reinhardshofen, die beide für ein Jahr in Peru sind.

Des weiteren  werden durch einen finanziellen Beitrag vom Verein Leistungen, die die ambulanten Schwestern in der VG nicht über die Pflegekasse abrechnen können, ermöglicht.

Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen, indem Sie Mitglied werden. Das wären 10 Euro für Sie im Jahr, aber für uns ist es eine große Hilfe. Wenn Sie selbst aktiv werden wollen, würden wir Sie gerne in unserem Besuchsdienst begrüßen. Die einsamen Mitbürger danken es Ihnen.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.

 
elkb

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